Standesamt

Petra Sollfrank

Rathaus Velden
Marktplatz 9
91235 Velden

1. Stock, Zimmer 3

Tel.: 09152/9291-13
Fax: 09152/9291-44
E-Mail

Tätigkeiten / Zuständigkeiten

Standesamt

Beurkundung von Geburten
Die Geburt eines Kindes muss grundsätzlich innerhalb von 7 Tagen beim Standesamt des Geburtsortes angezeigt werden.
Welche Unterlagen darüber hinaus notwendig sind, richtet sich danach, ob die Eltern verheiratet sind, bzw. welchen Familienstand die Mutter des Kindes besitzt und welche Staatsangehörigkeiten die Eltern des Kindes haben. Wichtig ist dazu außerdem eine Bescheinigung der Hebamme aus der die Geburtszeit, der genaue Geburtsort, Gewicht und Größe des Kindes hervorgeht.
Erkundigen Sie sich am besten noch vor der Geburt, welche Unterlagen in Ihrem speziellen Fall benötigt werden, damit die Geburtsbeurkundung und die Ausstellung von Urkunden ohne zeitliche Verzögerung erfolgen kann.
Informationen des Jugendamtes
Informationen aus dem Bayer. Behördennetz

 

Anmeldung der Eheschließungen
Bitte unbedingt vorher einen Termin mit der Standesbeamtin vereinbaren.
Das Brautpaar muss die Eheschließung beim Standesamt anmelden und die dafür erforderlichen Papiere beschaffen. Grundsätzlich müssen die Verlobten persönlich beim Standesamt vorsprechen. Ist einer der Verlobten verhindert, kann er den anderen Verlobten schriftlich ermächtigen. Ausnahmsweise, wenn beide Verlobte aus wichtigem Grund verhindert sind, kann die Eheschließung schriftlich oder durch einen Vertreter angemeldet werden. Welches Standesamt für die Anmeldung der Eheschließung zuständig ist, hängt vom Wohnsitz der Heiratswilligen ab. Haben die Verlobten unterschiedliche Wohnsitze, können sie sich aussuchen, bei welchem der zuständigen Standesämter sie die Eheschließung anmelden wollen.
Die Anmeldung der Eheschließung ist erforderlich, damit das Standesamt feststellen kann, ob die rechtlichen Voraussetzungen für eine Eheschließung erfüllt sind oder ob dem Heiratswunsch ein Eheverbot entgegensteht (Prüfung der Ehefähigkeit). Der Standesbeamte muss dazu einige Fragen an die Heiratswilligen stellen.
Die Zuständigkeitsregelung ist jedoch nur für die Anmeldung der Eheschließung bindend. Die Ehe kann vor jedem Standesamt in Deutschland geschlossen werden wenn bei der Prüfung der Ehevoraussetzungen durch das Anmeldestandesamt kein Ehehindernis festgestellt wurde und sich seit der Anmeldung keine Änderungen in den tatsächlichen Verhältnissen (bezüglich der Ehevoraussetzungen) der Verlobten ergeben haben. Über die Feststellung, dass kein Ehehindernis vorliegt, erhalten die Verlobten eine Mitteilung des Anmeldestandesamts. Die Eheschließung hat innerhalb von sechs Monaten nach dieser Mitteilung zu erfolgen, sonst ist ein erneutes Anmeldeverfahren notwendig.
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Durchführung und Beurkundung von Eheschließungen
Eine Ehe kann grundsätzlich in jedem deutschen Standesamt geschlossen werden. Eine Eheschließung im Ausland wird anerkannt, wenn sie vor dem zuständigen Organ geschlossen wurde.
Trausäle sind in unseren drei Rathäusern in Hartenstein, Velden und Vorra möglich. Weiterhin haben wir die Möglichkeit eine Trauung in Vorra auf der Insel sowie in Hartenstein auf der Burg vorzunehmen.

Standesamtliche Trauung:
Der Standesbeamte fragt die beiden Verlobten nacheinander, ob sie die Ehe miteinander eingehen wollen. Wenn beide mit ''ja'' antworten, sind sie kraft Gesetzes rechtmäßig verbundene Eheleute. Bei der Eheschließung können bis zu zwei Trauzeugen anwesend sein. Die Zahl der Teilnahme von weiteren Hochzeitgästen bleibt dem Brautpaar überlassen.

Eheschließung im Ausland:
Grundsätzlich werden in der Bundesrepublik Deutschland Ehen auch dann anerkannt, wenn sie im Ausland geschlossen werden. Allerdings muss die Ehe dann in der Form geschlossen werden, die in dem jeweiligen ausländischen Staat üblich ist. Vor der Eheschließung im Ausland sollte(n) sich der oder die Deutsche(n) ein sogenanntes Ehefähigkeitszeugnis bei dem zuständigen deutschen Standesamt ausstellen lassen. Es wird von den meisten ausländischen Standesämtern verlangt. Außerdem ist zu beachten, dass ausländische Eheurkunden im Inland möglicherweise erst nach einer Beglaubigung durch die ausländischen Behörden oder das jeweilige Deutsche Konsulat in dem ausländischen Staat anerkannt werden. Da unterschiedliche Voraussetzungen zu beachten sind, ist es empfehlenswert, sich in jedem Fall vom deutschen Standesamt am Wohnort beraten zu lassen. Merkblätter für eine Eheschließung im Ausland sind auch beim Bundesverwaltungsamt in Köln (50728 Köln) erhältlich. Auskunft erteilen auch die jeweiligen deutschen Konsulate oder Konsularabteilungen der deutschen Botschaften im Ausland. Im Ausland geschlossene Ehen von Deutschen können beim Standesamt des Wohnortes nachbeurkundet werden. Ihr zuständiges Standesamt berät Sie gerne.

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Beurkundung von Sterbefällen
Die Beurkundung im Sterberegister umfasst die Vornamen, den Familiennamen des Verstorbenen und den genauen Zeitpunkt und den Ort des Todes, sowie den Familienstand.
Ein Sterbefall ist dem Standesamt des Sterbeortes spätestens am nächsten Werktag (Montag-Freitag) anzuzeigen. Bitte vorher einen Termin mit dem Standesamt vereinbaren.
Zur Beurkundung eines Sterbefalles werden in jedem Fall folgende Unterlagen benötigt:
• die vom Arzt ausgestellte Todesbescheinigung
• die persönliche Anzeige eines Hinterbliebenen oder derjenigen Person, die von dem Sterbefall aus eigenem Wissen unterrichtet ist.
Die darüber hinaus notwendigen Unterlagen richten sich nach dem Familienstand des bzw. der Verstorbenen (z.B. Abstammungsurkunde, Heiratsurkunde, beglaubigte Ablichtung aus dem Familienbuch, Sterbeurkunde des bereits verstorbenen Ehegatten, Scheidungsurteil, für Tod-Erklärung des anderen Ehepartners, Personalausweis bzw. Meldebescheinigung der Wohnsitzgemeinde).
Eine konkrete Auskunft für jeden Einzelfall ist beim zuständigen Standesamt zu erhalten.
Die Beurkundung ist gebührenfrei. Jede Sterbeurkunde ist gebührenpflichtig mit 10,00 Euro.
(Es können aber auch zweckgebundene Sterbeurkunden, z. B. für Rentenzwecke, gebührenfrei ausgestellt werden

 

Prüfung, Durchführung und Beurkundung von eingetragenen Lebenspartnerschaften
Eine Eingetragene Lebenspartnerschaft ist eine Partnerschaft, die zwischen zwei Personen gleichen Geschlechts auf Lebenszeit geschlossen wird.
In Bayern kann eine Lebenspartnerschaft durch gegenseitige Erklärung vor einem Notar oder (seit 1. August 2009) vor dem Standesbeamten begründet werden. Die Lebenspartner können hierbei oder zu einem späteren Zeitpunkt einen gemeinsamen Namen (Lebenspartnerschaftsnamen) bestimmen.

Mit dem Eingehen einer Lebenspartnerschaft sind eine Fülle von Rechtsfolgen verbunden, z.B. Pflicht zur gegenseitigen Fürsorge und Unterstützung sowie zur gemeinsamen Lebensgestaltung, Anspruch auf Unterhalt, Folgen für den Güterstand sowie die Erbfolge. Ein Teil dieser Fragen kann in Abweichung von den gesetzlichen Vorschriften individuell in einem Lebenspartnerschaftsvertrag geregelt werden, der notariell beurkundet werden muss.

Die Lebenspartnerschaft kann auf Antrag eines oder beider Lebenspartner durch richterliche Entscheidung aufgehoben werden.

Eine Lebenspartnerschaft kann nicht begründet werden:
• zwischen Personen verschiedenen Geschlechts,
• mit Minderjährigen,
• mit einer verheirateten Person,
• mit einer Person, die bereits eine Eingetragene Lebenspartnerschaft führt,
• mit einer in gerader Linie verwandten Person,
• zwischen voll- und halbbürtigen Geschwistern,
• zum Schein.

 

Beurkundungen von Vater-/bzw. Mutterschaftsanerkenntnissen
Vater eines Kindes ist der Mann, der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter des Kindes verheiratet ist. Bei nicht miteinander verheirateten Eltern ist stets eine Anerkennung oder gerichtliche Feststellung der Vaterschaft notwendig.
Die Rechtswirkungen einer Vaterschaft zu einem "nichtehelichen" Kind treten nicht mit der Geburt des Kindes ein, sondern können erst dann geltend gemacht werden, wenn die Vaterschaft wirksam anerkannt oder rechtskräftig gerichtlich festgestellt worden ist.

Die ganz überwiegende Zahl der Vaterschaftsfeststellungen beruht auf einer freiwilligen Anerkennung. Diese muss vor dem Jugendamt, dem Amtsgericht, dem Standesbeamten oder vor einem Notar erklärt und öffentlich beurkundet werden. Die Anerkennung darf nicht unter einer Bedingung oder Zeitbestimmung stehen. Sie ist schon vor der Geburt des Kindes zulässig.

Damit die Anerkennung wirksam werden kann, muss ihr die Mutter des Kindes zustimmen. Die Anerkennung bedarf ausnahmsweise auch der Zustimmung des Kindes, wenn der Mutter insoweit die elterliche Sorge nicht zusteht. Der wichtigste Fall ist die Minderjährigkeit der Mutter, deren Sorgerecht deshalb ruht. Das Kind wird hierbei vom Jugendamt als Amtsvormund vertreten (selbstverständlich bedarf die minderjährige Mutter für ihre Zustimmung ihrerseits der Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter, also im Regelfall der Eltern). Auch die Zustimmungen zur Anerkennung müssen öffentlich beurkundet werden; dies kann ebenfalls vor dem Jugendamt, dem Amtsgericht, dem Standesbeamten oder einem Notar geschehen.

Zuständigkeit für die Beurkundung:
Jugendamt, Amtsgericht, Standesbeamter, Notar.

Zuständigkeit für das Verfahren in Abstammungssachen:
Amtsgericht - Familiengericht.
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Beurkundungen von Namenserklärungen für Kinder bzw. von Ehegatten
Jedes Kind führt einen Nachnamen (Familiennamen) und einen oder mehrere Vornamen. Der Familienname wird grundsätzlich nach Maßgabe des Gesetzes festgelegt. Er kann aber von den Eltern bzw. dem Elternteil, dem allein die Personensorge zusteht, u.U. neu bestimmt werden. Die Vornamensgebung steht ebenfalls den oder dem Personensorgeberechtigten zu.
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Die Ehegatten können bestimmen, ob und welchen gemeinsamen Familiennamen sie als Ehenamen führen möchten. Diese Erklärung kann bei der Eheschließung oder zu jedem späteren Zeitpunkt beim Standesamt des Wohnortes abgegeben werden. Zum Ehenamen kann der Geburtsname der Frau oder des Mannes oder der zur Zeit der Erklärung geführte Name der Frau oder des Mannes bestimmt werden. Geburtsname ist der aktuelle Familienname, der sich im Zeitpunkt der Eheschließung aus dem jeweiligen Geburtseintrag ergibt. Durch vorherige Wiederannahme eines früheren Ehenamens, der nicht Geburtsname eines der Ehegatten war, stünde auch dieser Name als Ehename zur Verfügung.

Eine Erklärung über die Voranstellung oder Anfügung kann später gegenüber dem Standesamt widerrufen werden.
Bestimmen die Ehegatten keinen gemeinsamen Familiennamen, so behalten sie ihren zur Zeit der Eheschließung geführten Namen. In dem genannten Beispiel bleibt es also bei ''Peter Meyer'' und ''Lisa Wagner", es sei denn, die Ehegatten holen zu einem späteren Zeitpunkt die Bestimmung ihres Ehenamens nach.
Ist ein Ehegatte Ausländer, kann die Namensführung in der Ehe völlig anders aussehen. Denn andere Staaten haben meist auch ein anderes Namensrecht. Nach dem Recht des Heimatstaates des zukünftigen Ehegatten muss es nicht unbedingt ein Wahlrecht geben. Es gibt Staaten, die z.B. gar keinen Ehenamen kennen oder nur den Namen des Mannes als Ehenamen zulassen. Auskunft erteilt das Standesamt am Wohnort oder das Standesamt, bei dem die Eheschließung angemeldet wird.
Eine vorherige Anfrage beim Standesamt des Wohnortes über die erforderlichen Unterlagen ist in jedem Fall zweckmäßig.
Für die Bestimmung eines Ehenamens ist Voraussetzung, dass eine wirksame Ehe besteht.
Die Erklärung über die Führung eines Ehenamens und die Erklärung über die Führung eines Begleitnamens, die bei der Eheschließung abgegeben wird, ist gebührenfrei. Werden diese Erklärungen nicht bei der Eheschließung, sondern erst später abgegeben, wird eine Gebühr von 25,- Euro erhoben.
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Wenn Sie verwitwet oder rechtskräftig geschieden sind, können Sie Ihren Geburtsnamen oder den Namen wieder annehmen, den Sie bis zur Bestimmung des Ehenamens geführt haben. Sie können die Erklärung bei jedem Standesamt abgeben. Sie wird aber erst wirksam, wenn sie beim Standesamt eingetragen wird, welches Ihr Eheregister führt. Bestellte Urkunden werden Ihnen dann zugesandt.
Benötigt werden
Personalausweis oder Reisepass
Beglaubigte Ablichtung des Eheregisters mit Auflösungsvermerk
rechtskräftiges Scheidungsurteil falls die Scheidung noch nicht im Eheregister eingetragen ist

 

Nachträgliche Beurkundungen von Personenstandsfällen im Ausland


Ausstellungen von Ehefähigkeitszeugnissen zur Eheschließung im Ausland
Grundsätzlich werden in der Bundesrepublik Deutschland Ehen auch dann anerkannt, wenn sie im Ausland geschlossen werden. Allerdings muss die Ehe dann in der Form geschlossen werden, die in dem jeweiligen ausländischen Staat üblich ist. Vor der Eheschließung im Ausland sollte(n) sich der oder die Deutsche(n) ein sogenanntes Ehefähigkeitszeugnis bei dem zuständigen deutschen Standesamt ausstellen lassen. Es wird von den meisten ausländischen Standesämtern verlangt. Außerdem ist zu beachten, dass ausländische Eheurkunden im Inland möglicherweise erst nach einer Beglaubigung durch die ausländischen Behörden oder das jeweilige Deutsche Konsulat in dem ausländischen Staat anerkannt werden. Da unterschiedliche Voraussetzungen zu beachten sind, ist es empfehlenswert, sich in jedem Fall vom deutschen Standesamt am Wohnort beraten zu lassen. Merkblätter für eine Eheschließung im Ausland sind auch beim Bundesverwaltungsamt in Köln (50728 Köln) erhältlich. Auskunft erteilen auch die jeweiligen deutschen Konsulate oder Konsularabteilungen der deutschen Botschaften im Ausland. Im Ausland geschlossene Ehen von Deutschen können beim Standesamt des Wohnortes nachbeurkundet werden. Ihr zuständiges Standesamt berät Sie gerne.
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Beurkundung von Kirchenaustrittserklärungen
Der Austritt aus einer Kirche, Religionsgemeinschaft oder weltanschaulichen Gemeinschaft, die Körperschaft des öffentlichen Rechts ist, bedarf nach Art. 3 Abs. 4 des Bayerischen Kirchensteuergesetzes (KirchStG) zur öffentlich-rechtlichen Wirkung der mündlichen und schriftlichen Erklärung bei dem Standesamt des Wohnsitzes oder gewöhnlichen Aufenthaltsortes. Bei einer schriftlichen Austrittserklärung muss die Unterschrift des Erklärenden von einem Notar beglaubigt sein.
Folgende Kirchen, Religionsgemeinschaften und weltanschaulichen Gemeinschaften sind als Körperschaften des öffentlichen Rechts anerkannt:
1. die Römisch-Katholische Kirche,
2. die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern,
3. die Evangelisch-reformierte Kirche in Bayern,
4. die Alt-Katholische Kirche im Freistaat Bayern,
5. die Evangelisch-methodistische Kirche,
6. die Vereinigung Bayerischer Mennonitengemeinden,
7. die Russisch-Orthodoxe Kirche im Ausland,
8. die israelitischen Kultusgemeinden in Bayern,
9. die Christian Science in Bayern,
10. die Neuapostolische Kirche Süddeutschland,
11. die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten in Bayern,
12. die Christengemeinschaft in Bayern,
13. die Griechisch-Orthodoxe Metropolie von Deutschland,
14. der Bund für Geistesfreiheit in München, Fürth, Augsburg und Schweinfurt sowie der Humanistische Verband Deutschlands - Nürnberg,
15. der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland,
16. der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden,
17. die Rumänische Orthodoxe Metropolie für Deutschland, Zentral- und Nordeuropa,
18. der Communität Christusbruderschaft Selbitz.
Die Austrittserklärung im Fall von Ziffer 8 lautet, dass der Austritt aus dem israelitischen Bekenntnis erfolgt (Art. 2 Abs. 1 KirchStG).

Voraussetzungen:
In der Austrittserklärung sind anzugeben: der Familienname und die Vornamen des Erklärenden, Tag und Ort seiner Geburt, sein Wohnsitz oder ständiger Aufenthalt, sein Beruf, sein Familienstand und - bei Personen, die verheiratet sind oder waren - Kennzeichen und Führungsort des Familienbuchs. Wenn noch kein Familienbuch angelegt ist, sind Tag und Ort der Eheschließung anzugeben. In der Erklärung muss die Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft, aus der der Erklärende austreten will, eindeutig bezeichnet sein.
Der Austritt darf nicht unter einer Bedingung oder einem Vorbehalt erklärt werden. Vertretung bei der Abgabe der Austrittserklärung ist zulässig. Der Vertreter hat seine Vertretungsmacht durch Vorlage einer schriftlichen Vollmacht nachzuweisen, die ausdrücklich zur Abgabe einer Erklärung über den Austritt aus einer bestimmten Kirche, Religionsgemeinschaft oder weltanschaulichen Gemeinschaft bevollmächtigt. Die Unterschrift des Vollmachtgebers muss öffentlich beglaubigt sein.

Unterlagen:
Personalausweis bzw. Reisepass
Kopie einer Geburts- bzw. Heiratsurkunde (wenn vorhanden)
Unterlagen über die Taufe (wenn vorhanden)

Kosten:
Für die Aufnahme einer Niederschrift über die mündliche Austrittserklärung wird eine Gebühr in Höhe von 25,- € erhoben

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